24.01.2018

von Stiftung Warentest B° RB

Hund im Auto

Stiftung Warentest. Hund im Auto: Nur Metall­boxen schützen wirk­lich

Die Box liegt dank eines Keils eng an der Lehne an und hielt so dem Crashtest stand

Auto­geschirre versprechen Hundehaltern einen sicheren Trans­port ihrer Lieblinge. Sie reißen bei Unfällen aber leicht und lassen Hunde zum tödlichen Geschoss werden. Die Stiftung Warentest hat Hundetransportsysteme fürs Auto getestet. Das Ergebnis: Nur stabile Metall­boxen bieten Sicherheit für Mensch und Tier.

Die Tester untersuchten 21 verschiedene Produkte: Boxen aus Kunststoff, Stoff und Metall, Drahtkäfige sowie Geschirre, die sich am Gurt des Autos befestigen lassen. Fazit: Nur Metall­boxen gewähren bei richtiger Platzierung eine sichere Fahrt. Das güns­tigste gute Modell kostet rund 200 Euro, für sehr gute Boxen muss man mit bis zu 700 Euro rechnen.

Die preis­werteren Geschirre und Stoff­boxen zu Preisen zwischen 23 und 120 Euro rissen fast alle oder ließen die eigens entwickelten Hunde-Dummys mit voller Wucht gegen den Vordersitz prallen. Ähnlich schlecht schnitten zwei Trans­portkäfige (60 und 78 Euro) ab. Die schmalen Drahts­täbe verbogen sich beim Aufprall zu zackigen Spießen, die den Hund verletzen können. Diese Trans­port­systeme sind maximal ausreichend, insgesamt 6 von 21 erhielten die Note mangelhaft.

Der Test Hundesicherung im Auto findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online abruf­bar.

Passend zum Thema

E-Autos im Winter: Je mehr Kälte, desto weniger Reichweite

Fußpumpen nehmen Reifenpannen viel von ihrem Schrecken

Was Autofahrer über das riskante Phänomen wissen sollten

Mehr aus der Rubrik

Magna empfängt Branchenexperten

Isuzu D-Max gegen Mercedes X-Klasse

WM 2018: Spielregeln für Fußball-Fans im Auto

Teilen: