20.02.2010

von Jürgen Leykamm / lw

Faschingszug in Spalt

Mit noch größerer Spannung als in den letzten Jahren fieberten zum Schlussspurt der närrischen Jahreszeit entgegen.


Närrisches Treiben erlebte seinen Höhepunkt
Faschingszug in Spalt begeisterte Besucher aus nah und fern - zum Jubiläumsjahr besonders einfallsreiche Gruppen


Mit noch größerer Spannung als in den letzten Jahren fieberten zum gestrigen Schlussspurt der fünften, närrischen Jahreszeit zahlreiche Gäste aus nah und fern dem diesmaligen Faschingszug entgegen. Denn die Erwartungen an den Fantasiereichtum der beteiligten Gruppen waren im Jubiläumsjahr der Stadt natürlich besonders hoch gesteckt - und sie wurden nicht enttäuscht.

1.200 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung Spalts verwandelten die Foscherer die Stadt in ein Meer aus Kostümen und guter Laune. Unter unaufhörlichen Spalt, aha!-Rufen schlängelte sich der Faschingszug aus pfiffig geschmückten Wägen und ausgelassenen Fußgruppen durch die Innenstadt entlang zum Marktplatz. Dort hatte bereits vor Zugbeginn ein Guggenmusikkonzert kräftig eingeheizt. Besonders laut wurde es in den Reihen der Zugbesucher natürlich immer dann, wenn der Wagen mit den Tollitäten Markus I. und Sandra I. vorbeifuhr. Die Motive der einzelnen Wägen wurden natürlich bis zuletzt geheimgehalten und so entfalteten sie ihre Wirkung natürlich umso mehr. Nach dem Faschingszug war natürlich noch lange kein Ende des Feierns in Sicht. Erst traf sich die Narrengemeinde am Marktplatz zur Abschlusskundgebung, dann verteilten sich die Foscherer in den Spalter Gaststätten und bekamen dort so manch deftiges Gstanzl der berüchtigten Moritatensänger zu hören.

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