05.07.2017

von akz-o B° RB

Altbau? Aber trocken!

Ohne aufwändiges Aufgraben zu trockenen Mauern

Vorbereitung zum Injizieren der Silkonharzlösung

Viele Besitzer oder Kaufinteressenten eines Altbaus müssen sich mit einem im wahrsten Sinne des Wortes grundlegenden Problem auseinandersetzen: feuchten Mauern. Feuchtigkeit zerstört die Bausubstanz, verursacht Schimmelbildung und Salzausblühungen, Anstriche und Putze werden abgesprengt, Tapeten beschädigt. Feuchte Mauern stellen sogar ein gesundheitliches Risiko dar und können rheumatische Beschwerden, Allergien und Asthma auslösen oder verstärken. Wer heutzutage aufsteigende Feuchtigkeit möglichst rasch stoppen will, ist glücklicherweise nicht mehr auf zeit- und kostenintensive bauliche Maßnahmen angewiesen.

Die Ursache für die Durchfeuchtung von Bauteilen sind meistens schadhafte oder fehlende Horizontalsperren. Nachträglich angebrachte Horizontalsperren durch – je nach Gegebenheiten mit oder ohne Druck – ins Mauerwerk injizierte Silikonharzlösungen sind eine schnelle, preiswerte und mehrfach zertifizierte Lösung. Werden sie über Bohrkanäle ins Mauerwerk injiziert, bildet sich in kürzester Zeit eine hochwirksame, nicht verrottende Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

Die Reaktionszeit beträgt nur circa 24 Stunden, das darüber liegende Mauerwerk beginnt ab diesem Zeitpunkt sofort mit der Austrocknung. Veinal gibt auf seine Silkonharz-Horizontalsperren eine Herstellergarantie von 20 Jahren. Die Wirksamkeit der Veinal-Methode wurde in zahlreichen Untersuchungsberichten – etwa vom Amt für Materialprüfung der TU München oder von dem Zertifikat der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e. V. (WTA) – belegt. Weitere Infos gibt es unter www.veinal.de. Den Ritterschlag gab es vom Institut für Bauforschung in Aachen: Ohne jegliche Vorbehandlung des Mauerwerks wurde eine Wirksamkeit von nahezu hundert Prozent bei der drucklosen Injektion erreicht.

Vor diesem Hintergrund werden Altbauten eine noch interessantere Option zur Lösung des Wohnraumproblems. Wie für sieben Gemeinden in Unterfranken, die – wie viele ländliche Gemeinden in Deutschland – unter Landflucht und Überalterung leiden. Sie haben sich zur Gemeinde-Allianz Hofheimer Land zusammengeschlossen. Diese fördert Investitionen in leerstehende Gebäude im Ortskern, um die Attraktivität der Gemeinden auch in Zeiten des demographischen Wandels zu bewahren. Je nach Situation ist ein Zuschuss von bis zu 10.000 Euro pro Anwesen möglich und eine Vielzahl von Interessenten ist darauf aufmerksam geworden. Ein Weg, der Schule machen könnte.

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