Kultur in Wolframs-Eschenbach

Foto: N. Meier

Wolframs-Eschenbach erstreckt sich südwestlich von Nürnberg auf dem sanftwelligen Landrücken zwischen Rezat und oberer Altmühl. Schon von weitem winkt die bunte Kirchturmspitze und bietet Orientierung an. Es lässt sich ein Ort entdecken, der im Kern noch von Mittelalter und Renaissance geprägt ist.
Äußerlich von kleinem Format, klingt im Rhythmus der Bauten eine seltene Stimmigkeit an. Der ehemalige Stadtherr, der Deutsche Orden, wollte nach eigener Aussage »schöne Städte« und »köstliche Häuser« errichten.

Geschichte von Wolframs-Eschenbach

Silberne Schmuckringe, die als Grabbeilagen im ehemaligen Friedhof um das Münster gefunden wurden, verweisen auf die Mitte des achten Jahrhunderts und sind die frühesten Belege einer Besiedlung. Der Heilige Bonifatius gründet 743/45 das Bistum Eichstätt, das an seiner nordwestlichen Grenze Eschenbach einbezieht.

Museum Wolfram von Eschenbach

Im Jahr 1995 wurde im Alten Rathaus das »Museum Wolfram von Eschenbach« eröffnet. Mit Hilfe von bildlichen Mitteln, ungewöhnlichen Farben und Formen, raffinierter Beleuchtung sowie ausgewählten Texten werden Leben und Werk des Dichters in Szene gesetzt.

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