Baudenkmäler in Pfofeld und seinen Ortsteilen

Gundelshalm:

  • Bauernhaus, eingeschossiger traufständiger Satteldachbau, mit angebauter Scheune, Massivbau mit Steildach, 19. Jahrhundert (Gundelshalm 13)

Langlau:

  • Bahnhofstraße 12 - Stationsgebäude an der Ludwig-Süd-Nordbahn, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Sandsteinquader, mit Ecklisenen, profilierten Pfetten und Dachsparren, um 1865; bei Streckenkilometer 47,26.(Bahnhofstraße 12)
  • Scheune, Sandsteinquaderbau mit Steildach, bez. 1860. (Dorfstraße 28)

Pfofeld:

  • Bauernhaus eines Dreiseithofes, eingeschossiger Satteldachbau, um 1860; Austragshaus, zweigeschossiger Satteldachbau, 1847; Fragmente der Hofmauer, Bruchstein, Mitte 19. Jahrhundert (Austraße 1)
  • Ehem. Bauernhaus, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, bez. 1787, wohl Mitte 19. Jahrhundert (Austraße 2)
  • Bauernhaus, eingeschossiger Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert (Austraße 9)
  • Ehem. Wohnstallhaus, eingeschossiger giebelständiger Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert (Austraße 13)
  • Wohnhaus, Kleinhaus, eingeschossiger giebelständiger Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert (Hauptstraße 2)
  • Ehem. Bauernhaus eines Dreiseithofes, eingeschossiger giebelständiger Satteldachbau, mit Eckquaderungen, Mitte 19. Jahrhundert; ehem. Austragshaus, eingeschossiger Satteldachbau, 1879.(Hauptstraße 18a)
  • Ehem. Bauernhaus, eingeschossiger traufständiger Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert (Hauptstraße 30)
  • Ehem. Brauereigasthof, zweigeschossiger Satteldachbau in Ecklage, mit schwarzer Küche, spätes 18. Jahrhundert (Kirchenbuck 2)
  • Pfarrhof; Pfarrhaus, zweigeschossiger Halbwalmdachbau, 1804/05; Scheune, Satteldachbau, Bruchstein, wohl frühes 19. Jahrhundert (Kirchenbuck 4)
  • Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Michael, Chorturmkirche, kleiner romanischer Bau, durch Otto von Bamberg (1102-39) begründet, 1734 Verlängerung des Schiffes, Erneuerung des Daches, Emporeneinbau, Vergrößerung der Fenster, 1793 Turmobergeschoss mit Spitzhelm; mit Ausstattung; Kirchhofbefestigung, Mauer im Kern mittelalterlich, mit Torhaus, 1722. (Kirchenbuck 5)
  • Wohnstallhaus mit hakenförmigem Werkstatt- und Stallanbau eines ehem. Bauernhofes, eingeschossiger massiver Satteldachbau mit Fachwerkinnenwänden, über Sockelgeschoss, Hopfenluke und Zwerchhaus, 1.Viertel 19. Jahrhundert, mit jüngeren Umbauten; mit Ausstattung; zugehörig freistehender (ehem.) Schweinestall, eingeschossiger Satteldachbau, wohl 19. Jahrhundert; zugehörig drei umfangreiche Eiskelleranlagen, 19. Jahrhundert, ein Kellermund bez. 1853. (Kirchenbuck 6; Birkenweg 1)
  • Bauernhaus, eingeschossiger Satteldachbau mit zweigeschossigem Giebelanbau und rückwärtigem eingeschossigem Mansarddachflügel, 18./19. Jahrhundert (Kirchenbuck 9)
  • Ehem. Bauernhaus, eingeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit Vortreppe, 18./19. Jahrhundert; Nebengebäude, zweigeschossiger Satteldachbau, teilweise Bruchstein, 19. Jahrhundert (Ringstraße 14)
  • Hl. Kreuz-Kapelle; Ruine, Rechteckbau mit eingezogenem rechteckigen Chor, Chormauern sowie West- und Südseite des Langhauses mit Portal erhalten, spätes 13. Jahrhundert; an der Straße nach Dornhausen. (Schuhriegel)

Rehenbühl:

  • Wasserdurchlass der Ludwig-Süd-Nordbahn, nach Planung von 1848; bei Bahnübergang, Streckenkilometer 46, 208. (Bahnlinie Nördlingen - Pleinfeld)
  • Ehemaliges Bahnwärterhaus der Ludwig-Süd- Nordbahn, zweigeschossiger Satteldachbau mit kleinem Anbau, Naturstein, wohl um 1865; an Bahnübergang. (Nähe Bahnlinie Nördlingen - Pleinfeld)

Thannhausen:

  • Ortskern Thannhausen - Das Ensemble umfasst das gesamte Haufendorf außer dem nördlich vorgelagerten Häusern Nr. 43 und 36. Die Gründung der fränkischen Siedlung Thannhausen, wenig nördlich des auf der Höhe verlaufenden Limes, dürfte in die Zeit zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert fallen. Im Mittelalter war hier ein gleichnamiges Reichsministerialengeschlecht beheimatet, überliefert seit dem 12. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert, dem auch der Minnesänger Thannhäuser angehören soll, weshalb die Gemeinde seit 1955 das Recht hat, das Wappen des Minnesängers nach der Darstellung in der Manessischen Handschrift als Gemeindesiegel zu führen. Eine erste Kirche wurde in Thannhausen um 1075 von Bischof Gundekar II. von Eichstätt dem hl. Bartholomäus geweiht. Die heute bestehende evang.-luth. Pfarrkirche (Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Reformation eingeführt) ist ein Neubau von 1869, mit dem alten Turm des 17. Jahrhunderts. Überhaupt wird der Ort vornehmlich von den Bauten des 19. Jahrhunderts geprägt, da auch die meisten Bauernhäuser, häufig erdgeschossige verputzte Satteldachbauten, aus dieser Zeit stammen. Lediglich das Gasthaus, das Pfarrhaus und die ehemalige Schmiede unterscheiden sich von diesen als Walm-, Halbwalm- bzw. Mansarddachbauten des 17. bis 19. Jahrhunderts. Das Haufendorf wird von einem unregelmäßigen Straßenring mit platzartigen Straßengabeln und Sackgassen durchzogen, hierdurch entsteht der Eindruck einer zufälligen Anordnung der Häuser. Doch die Wohnteile der Bauernhäuser sind bevorzugt mit ihrem Giebel der Straße zu orientiert, so dass sich mehrfach giebelständig eingerahmte Straßen- und Platzbilder bilden. Trotz einiger moderner Bauten, wie dem Schulhausneubau von 1963/64 anstelle eines alten Schulhauses, ist das Dorfbild von hoher einheitlicher Wirkung erhalten.
  • Burgstall auf dem Weißenberg, mittelalterlich. (Auf dem Weißenberg)
  • Pfarrhaus, zweigeschossiges Gebäud mit Mansardwalmdach, 1710. (Thannhausen 16)
  • Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Bartholomäus, ehem. Chorturmkirche, Saalbau, Turmuntergeschoss 16. Jahrhundert, Neubau der Kirche in neugotischen Formen 1896, mit Lisenengliederung und Eckquaderungen in Naturstein, Turm mit Kuppelhelm; mit Ausstattung. (Thannhausen 20)
  • Gasthaus, zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach, westlich mit Krüppelwalm, in Ecklage, im Kern 17./18. Jahrhundert (Thannhausen 31)
  • Wohnhaus eines Bauernhofes, zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, mit Eckquaderungen und Putzgliederung, 1924; Scheune, Satteldachbau, Naturstein, wohl um 1900. (Thannhausen 32)
  • Wohnstallhaus, eingeschossiger giebelständiger Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert (Thannhausen 34)
  • Bauernhaus, eingeschossiger Satteldachbau, 18./frühes 19. Jahrhundert (Thannhausen 36)
  • Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau in Ecklage, mit Eckerker und Ecknische, barockisierender Heimatstil mit Eckquaderungen und Zierfriesen, 1925, mit Wappenstein, wohl 18. Jahrhundert (Thannhausen 85)
  • Wappenstein, wohl 18. Jahrhundert (Thannhausen 85)
  • Bauernhaus, eingeschossiger giebelständiger Bau mit Steildach, bez. 1897. (Thannhausen 91)
  • Ehem. Dorfschmiede, zweigeschossiges Gebäude mit Halbwalmdach, mit Putzgliederung, 1846. (Thannhausen 93)
  • Bauernhaus, eingeschossiger giebelständiger Satteldachbau, um 1880/90. (Thannhausen 104)
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