Schloss Geyern im Anlauertal

Geyern, einer der stattlichsten Herrensitze im fränkischen Jura, war seit über 1000 Jahren in der Hand der Schenken von Geyern (schon 935 wird Wolff Schenk v. Geyern als Ritterturniersieger erwähnt) und ist bis heute im Familienbesitz der Nachkommen.

Nach teilweiser Zerstörung durch die Herzöge von Bayern wurde es denselben 1276 an die Erbmundschenken der Grafen von Hirschberg, die Schenken von Hofstetten, Eichstätter Ministerialen, zu Lehen gegeben.

Im 16. und 17. Jahrhundert wurden sie zu Lehensträgern der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, verbunden mit hohen Ämtern.

Die Burganlage wurde im 18. und 19. Jahrhundert abgerissen.

Auf den Grundmauern des markgräflichen Amtshauses von 1756 wurde das heutige Schloss errichtet und durch Turm und Erkeranbauten im Stil der Neugotik 1874/75 umgestaltet.

Die Burgkapelle St. Bartholomäus zeigt sich als spätgotische Chorturmanlage mit Veränderungen im markgräflichen Stil aus dem 17. und 18. Jh.. Sie diente als Grablege der Schenken von Geyern und enthält wertvolle Grabsteine sowie Familienepitaphien von dem Eichstätter Meister Loy Hering.

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