Sehenswertes - Sehenswürdigkeiten in Nennslingen, Bergen, Burgsalach und Raitenbuch

Schloss Geyern im Anlauertal

Schloss Geyern, einer der stattlichsten Herrensitze im fränkischen Jura, war seit über 1000 Jahren in der Hand der Schenken von Geyern (schon 935 wird Wolff Schenk v. Geyern als Ritterturniersieger erwähnt) und ist bis heute im Familienbesitz der Nachkommen.

Das Jura Wohnhaus

Die Menschen auf den steinigen Höhen des Juraplateaus kannten zu keiner Zeit irgendeinen Überfluß. Mit großer Mühe bearbeiteten sie seit frühester Zeit die kargen Böden und lebten von ihren Erträgen. Auch in der Bauweise ihrer Häuser und Scheunen paßten sie sich den gegebenen örtlichen Verhältnissen vollkommen an.

Verwaltungsgebäude aus dem 17. Jahrhundert

Im alten Nennslinger Ortskern ist das sog. Hohe Haus bis heute erhalten geblieben. Es dient seit 1978 als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Nennslingen. Es wurde im Jahr 1562 von Herrn Konrad von Ehenheim zu Geyern als Amthaus und Wittibsitz für seine Mutter erbaut. Diesem Zweck diente es etwa 100 Jahre.

Felsenkeller

Manche der in den Stein gehauenen Felsenkeller werden heute noch genutzt und geschätzt.

Historischer Marktplatz in Nennslingen

Viele Baumaßnahmen im Zuge des Dorferneuerungsverfahrens haben Nennslingen sein heutiges Bild gegeben. Besonders sehenswert ist der historische Marktplatz der jetzt ein denkmalpflegerisches Ensemble, bestehend aus Verwaltungsgebäude, Kirche, Brauerei und einem renovierten Bauernhaus sowie dem neuen Sparkassengebäude mit alten Schieferlegdächern, der früher auf dem Jura allgemein üblichen Dacheindeckung, bildet.

Burgruine Bechthal

Die Burg Bechthal (früher Pechtal) war Sitz der Herren von Bechthal. Der Name hängt vermutlich mit einer frühen Pechgewinnung zusammen. Die Herren von Bechthal waren mit den mächtigen Heideckern, Erlingshofern und Arnsbergern verwandt. Rüdiger von Erlingshofen hatte dem Bischof Geld geliehen und mußte es mit der Waffe zurückfordern. Der Bischof zerstörte 1320 die Burg und setzte Rüdiger gefangen. 1332 verkaufen die Erlingshofer ihre Burgruine an den Bischof (Brunneck). Nachdem die Burg nicht mehr genutzt wurde, wurde sie von der Bevölkerung als Steinbruch benutzt. Aus Chronik Raitenbuch (Marianne Peißner)

Auf den Spuren der Römer

Zur endgültigen Sicherung Oberitaliens gegen die Einfälle der Alpenstämme befahl Kaiser Augustus im Jahr 15 v. Chr. einen Feldzug, der rasch zur Eroberung des Alpenlandes und der vorgelagerten schwäbisch-bayerischen Hochebene führte. Diese neue römische Provinz erhielt den Namen Raetien. Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. schoben die Römer ihre Reichsgrenze über die Donau nach Norden vor. Sie errichteten als Befestigung gegen die Germanen zuerst hölzerne Türme an einem Erdwall, den sogenannten "rätischen Limes". Dieser Limes und die parallel dazu verlaufende Römerstraße queren in unserem Bereich die Gemeinden Burgsalach und Raitenbuch. In der Nähe von Burgsalach finden Sie den "Burgus", die Reste eines Kleinkastells, welches ebenfalls von den Römern zur Sicherung Ihrer Grenzen errichtet wurde.

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