Sehenswertes in Markt Berolzheim

Ein Rundgang durch die Gemeinde:

Kirchen

In Markt Berolzheim gibt es drei sehenswerte Kirchen, wovon besonders die St. Michaelskirche auffällig und bekannt ist. Schon öfters durfte das stattliche Gotteshaus Kalender und Reiseführer aufgrund des markanten Daches zieren.

Altmühl

Markt Berolzheim liegt an der begradeten Altmühl, dem langsamsten Fluß Bayerns mit dem geringsten Gefälle. Die Römer tauften das Gewässer "Alcimona", woraus sich im Lauf der Zeit "Altmühl" entwickelte. Sehr schön ist die alte Brücke zwischen Lengenfeld und Markt Berolzheim, zu der nur Feldwege führen.

Brauereikeller

Die ehem. Brauereikeller der Gastwirtschaften "Weißes Ross" und "Sonne" befinden sich versteckt im Berolzheimer Wald. Sie wurden vom Forstamt Treuchtlingen 1990 renoviert und werden seither betrieblich genutzt. Bis in die dreißiger Jahre gab es auch im sog. Cramerskeller (Lagerkeller des Gasthauses "Zur Mühle") Feste und Bierausschank.

Hügelgräber

Die derzeitige Hochwassersituation der Altmühl hat genau den Pegel, in der die früheste Besiedlung Berolzheims Zeugnis ablegt: hallstattzeitische Hügelgräber. Diese Hügelgräber wurden ca. zwischen 750-500 Jahre v.Chr. angelegt und sind manchmal bis heute - eben bei entsprechender Wasserlage - erkennbar.

Kriegerdenkmal

Das Kriegerdenkmal am Kirchplatz, das seit der Dorferneuerung wieder ein Brunnen ist, wird in der Osterzeit festlich geschmückt. Es erinnert an die Opfer des ersten Weltkriegs.

Kugellinde

Die mächtig anwirkende Kugellinde grüßt weit in die Berolzheimer Flur hinaus und ist mehrere Jahrhundert alt.

Marktplatz und Mühlbach

Der im Rahmen der Dorferneuerung neu gestaltete Dorfbach und Marktplatz ist von markanten Gebäuden umgeben, die oft mehrere Jahrhunderte alt sind.

Sieben Linden

Die Verwandten der Kugellinde, die "Sieben Linden" thronen hoch über dem Ort im Vorfeld des Waldstücks "Vordere Buchleite". Inmitten der natürlichen Zeitzeugen ist eine funktionierende Schafstränke installiert.

Steinhaus und Wildgehege

Das Steinhaus, heute von einem Wassergraben umgeben und von Bäumen bewachsen, zeugt von einer römischen Siedlung. Direkt vor dem Waldstück, indem sich das Steinhaus befindet, und unweit des Sportgeländes bzw. des Grillplatzes, befindet sich ein Wildgehege, das zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden kann.

Sühnemal für die jüdische Bevölkerung

An der Stelle, an der bis 1938 die Synagoge stand, wurde im Jahr 1999 ein Sühnemal zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde errichtet. Es besteht aus einem Stein in Form eines Davidsterns und einer Andeutung eines kirchlichen Gebäudes.

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