Sehenswürdigkeiten in Hilpoltstein

Hilpoltsteiner Denkmäler
Großartige Denkmäler prägen die Kulisse von Hilpoltstein. Wie z.B. das Jahrsdorfer Haus am Stadtweiher. Oder die ehemalige Residenz oder die Stadtpfarrkirche oder die Burg oder das Rathaus. Lassen Sie sich einfangen von der gelebten Geschichte einer lebendigen Stadt.
Entdecken Sie die Schönheiten der Stadt, es gibt manches zu erleben.
Bildquelle: Archiv der Stadt Hilpoltstein

Burg Hilpoltstein

Seit über 1000 Jahren trägt der Hilpoltsteiner Burgberg eine Befestigung. Die Burg war bis 1385 Stammsitz der Herren von Stein, danach ein wichtiger Stützpunkt der Herzöge von Bayern. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie in mehreren Abschnitten umgebaut. 1606 ließ die letzte Bewohnerin, die Pfalzgrafenwitwe Dorothea Maria mit dem neuen Treppenturm einen zeitgemäßen Zugang anbauen. Unterhalb der Hauptburg befanden sich Schreibstuben, Dienstbotenquartiere und Stallungen. Ab 1700 erfolgte der teilweise Abbruch. Heute ist die Burgruine saniert und in den Sommermonaten begehbar.

Residenz in Hilpoltstein

1618 errichtete Pfalzgraf Johann Friedrich das heutige Amtsgericht. Die Gebrüder Kuhn aus Weikersheim haben dort wunderschöne Stuckdecken mit Motiven aus der Astrologie & antiken Mythologie geschaffen. Ein Jahr später kam der zweigeschossige Saaltrakt hinzu, welchen die Neuburger Pfalzgrafen aus Sandstein bauen ließen. Dem Kanzlei- und Festsaaltrakt ließ der Pfalzgraf 1619 bis 1624 errichten. Ein Umbau erfolgte 1818/19.

Hof- & Getreidekasten

1473 von Herzog Ludwig dem Reichen im Bereich der äußeren Vorburg erbaut, war er durch die Jahrhunderte herrschaftlicher Getreidespeicher. Nach einem Umbau wurde 1856 die südliche Hälfte Spital und die Nordhälfte 1860 eine "Rettungsanstalt für verwahrloste Kinder". Von 1880 bis 1972 war hier der Sitz des Bezirks- bzw. Landratsamtes. Heute findet man im "Haus des Gastes" eine Touristinformation, das Amt für Kultur und Tourismus der Stadt, Bücherei und die Geschäftsstelle der VHS des Landkreises Roth.

Jahrsdorfer Haus

An Stelle eines Wohnturms wurde 1523 dieser Edelsitz von "Veit von Jarstorf" erbaut. Die Jahrsdorfer waren Ministerialen der Herren von Stein. Das Haus ist in Privatbesitz und wurde 1980 von den jetzigen Eigentümern grundlegend restauriert.

Chorstiftshaus

1385 stifteten Hilpolt III. und Hilpolt IV. ein Chorherrenstift. Die Chorherren erhielten Bürgerhäuser als Wohnsitz zugewiesen. Eines dieser ursprünglich sechs Chorstiftshäuser aus dem Jahre 1491 wurde von der Stadt aufwändig saniert und beherbergte früher eine Goldschmiedewerkstatt.

Rathaus Hilpoltstein

1417 als Handelshaus erbaut. Im Mittelalter befanden sich im Obergeschoss eine Gerichts- und Ratsstube sowie ein Tanzsaal. Das Erdgeschoss beherbergte bis 1870 Kramläden und die Post. Zuletzt wurde das Gebäude 1995/96 grundlegend saniert und restauriert. Den Marktbrunnen an der Nordseite des Rathauses krönt das Brunnenmännlein.

Döderleinsturm

Er verblieb als einziger von ehemals acht Stadtmauertürmen aus dem 13. Jahrhundert. Seinen Namen hat er von dem Weißenburger Arzt Dr. Döderlein, der im Turm lebte und während des 30jährigen Krieges hier Kranke versorgte. Bis 1957 bewohnt, wird er heute für Ausstellungen genutzt. Die Stadtmauer aus dem gleichen Jahrhundert ist in großen Teilen noch vorhanden. Im Stadtmuseum "Schwarzes Ross" können Teile des Wehrganges besichtigt werden.

Museum "Schwarzes Roß"

Das Anwesen Schwarzes Roß blickt mit seinen fachmännisch sanierten Gebäuden auf eine reiche und wechselvolle Geschichte zurück. Romanische Kellergewölbe, die hochmittelalterliche Stadtbefestigung mit Wehrgang, Fachwerkbauten des 16. Jahrhunderts und Baureste einer Brauerei aus der Renaissancezeit sind hier erhalten. Das Malzhaus aus dem 16. Jahrhundert und das ehemalige Brauhaus beherbergen das städtische Museum "Schwarzes Roß".

Kirche St. Johannes der Täufer

Eine große Freitreppe, flankiert von zwei Apostelfiguren aus Sandstein, führt zum Vorplatz, wo bis 1533 ein Friedhof war. Chor und Turm stammen aus der Gotik (1473). Das Langhaus wurde nach Plänen Franz Keller 1732 neu gebaut, die anderen Kirchenteile barockisiert. Im Chor zeigt das Deckenfresko über einer Ansicht von Hilpoltstein die Himmelfahrt Mariens. Der prachtvolle Deckenstuck im Langhaus stammt von Jeronimo Andrioli aus Apulien. Das Epitaph für den Pfleger und Hofmarschall des Herzogs Ottheinrich, Jörg von Leonrod, fertigte der Eichstätter Bildhauer Loy Hering. Beachtenswert sind der Hochaltar und die Kanzel von 1758 sowie eine Madonnenfigur (1460) am linken Seitenaltar.

Brunnenmännlein

Marktplatz 1, 91161 Hilpoltstein
Das Brunnenmännlein aus dem Jahr 1560, eine Nürnberger Erzgießerarbeit aus der Labenwolf - Werkstatt. Das Original steht im Stadtgeschichtlichen Museum.

Schleuse bei Hilpoltstein

Hier erreicht der Kanal seine Scheitelhaltung mit 406 Meter üNN. Wasserscheidendenkmal bei Pierheim am Main-Donau-Kanal.

Schloss Zell

Das Geschlecht der "Celler" erscheint in Urkunden von 1169-1325. Das mittelalterliche Schloss war ein Weiherhaus. 1822-1824 erfolgte ein Neubau. 1872 ging das ehemalige Schloss an die Franziskanerinnen zu Dillingen über. Nach weiteren Um- und Neubauten beherbergt es heute Schulen, Wohnungen und Arbeitsstätten der Regens-Wagner-Stiftung für Gehörlose, geleitet von den Dillinger Schwestern.

Mörlacher Schloss

Das reizvolle Mörlacher Schloss mit seiner kunstvollen Innenausstattung wurde 1775 im Rokokostil erbaut. Nach gelungener Renovierung in den letzten Jahren erstrahlt der Bau wieder in altem Glanz. Die ursprünglich romanische Kirche St. Hippolyth wurde in der Barockzeit (um 1700) verändert.

Stadtführungen

Unseren Bürgern und Gästen bieten wir verschiedene Stadt- und Themenführungen an. Auf Wunsch stellen wir Ihnen natürlich auch eine individuelle Führung zusammen.
Unsere Tourist-Information ist Ihnen bei der Planung gerne behilflich.

Unsere Angebote

  • Dunkle Kammern, finstere Gänge
  • Nächtlicher Streifzug
  • Zeugnisse aus Holz und Stein
  • Zwischen Mauern und Zinnen
  • Goldenes Licht und bunter Stuck
  • Handwerkskunst und Stadtgeschichte

Weitere Informationen finden Sie hier.

Monatliche Stadtführungen von Mai bis Oktober

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