Sehenswürdigkeiten in Gunzenhausen

Die Stadt Gunzenhausen bietet dem interessierten Besucher eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten. Wir laden Sie ein.

Unternehmen Sie mit uns einen Stadtrundgang durch Gunzenhausen.

Rathaus - Marktplatz 23

Das historisch bedeutende Gebäude entstand im 16. Jhd. aus 2 Adelshäusern, die 1621 durch Joachim Ernst Markgraf von Brandenburg-Ansbach erworben und als Wohn- und Amtssitz markgräflicher Oberamtmänner bzw. der Ansbacher Fürsten ausgebaut wurden.

Markgräflicher Hofgarten - Dr.-Martin-Luther-Platz 4

1749 erwirbt Markgraf Carl Wilhelm Friedrich zu Brandenburg-Ansbach hier einen großen Garten mit Gartenhaus. Nach seinem Tod geht das gesamte Areal zunächst an Privatleute, bis es 1810 Sitz der „Gunzenhäuser Casinogesellschaft“ wird.

Zocha - Palais - Rathausstrasse 13

1706 erbaut Johann Willhelm v. Zocha, markgräflicher Obristbaumeister dieses Barockpalais. 1746 geht es für 12.000 Gulden an die markgräfliche Regierung über, die es als Gesandtenhaus und standesgerechte Unterkunft für Fürstlichkeiten nutzt.

Palais Heydenab - Marktplatz 49

Dieses schöne Barockpalais sollte ursprünglich ein Rathaus werden, als dies aus Geldmangel scheitert, setzt der Oberamtmann und Obristfalkenmeister Ernst von Heydenab 1750 die Pläne von Architekt Steingruber in veränderter Form durch.

Historischer Marktplatz

Historisches mit Modernem verbindet der abwechslungsreiche Marktplatz Gunzenhausens: So steht vor dem Gebäude der heutigen Sparkasse (Nr.43), einem Mitte des 19. Jhds. entstandenen Schulhaus, seit 1996 der Glockenturm.

Gasthof zur Post - Bahnhofsstrasse 7

Dieser Traufseitbau mit Krüppelwalmdach aus dem 17.Jhd., zunächst integriert in die thurn -und taxische Poststation, beherbergte viel Prominenz, wie Johann Wolfgang v. Goethe und König Ludwig I. von Bayern.

Fachwerkhaus-Hospet - Hospet 1

Im 16.Jhd. entstanden, wird dieses imposante Gebäude lange Zeit als Scheune genutzt. Anfangs des 19.Jhds. baut man es zum Wohnhaus um. Der Name Hospet ist dem lateinischen Wort für Herberge entlehnt.

Weebers Eck` - Weißenburgerstrasse 30

Benannt ist das Eck nach einem ehemaligen Besitzer des Fachwerkhauses aus dem 17./18.Jhd. an das die bestens erhaltene Partie, der größte zusammenhängende Teil der einstigen Stadtbefestigung mit Wehrgang, anschließt.

Altmühlpromenade

Zu einem kleinen Spaziergang wird der Besucher entlang der Altmühlpromenade eingeladen. Auf dem 500m langen Spazierweg können die vielen Eindrücke, die Sie auf dem Rundgang gesammelt haben, ihre Wirkung entfalten und geordnet werden.

Burgstallwald

Für Gäste deren Interesse an den Spuren der Vergangenheit jetzt erst richtig geweckt wurde, bietet sich noch die Möglichkeit einer kleinen Wanderung durch den Burgstallwald an. Ausgewiesene Gehwege führen zu Überresten der Römer aus dem 2. Jhd. n. Chr., wie Wachttürmen und einem Kastell, die entlang dem Limes zur Verteidigung erbaut wurden.

Jüdisches Denkmal - Am Hafnermarkt

1834 erwirbt die jüdische Kultusgemeinde das heutige Kreisverkehrsamt als Wohnhaus für den Vorsänger und als Unterrichtsraum. Gleich gegenüber stand die 1882/83 errichtete Synagoge, eines der schönsten jüdischen Gotteshäuser Frankens. Nach der Reichskristallnacht 1938 wurde sie an die Stadt verkauft, die Turmkuppeln zerstört und die Judengemeinde vertrieben. Daran erinnert das Denkmal.

Saumarkt (Bronzeskulptur) - Ecke Sonnen- /Weißenburgerstrasse

Die Bronzeskulptur „Mensch und Schwein“ des Nürnberger Künstlers Christian Rösner erinnert seit 1997 an die Märkte, die lange Zeit auf diesem Platz außerhalb der Stadtmauern stattfanden. Schon seit dem ausgehenden Mittelalter zählt dieser Teil zur Unteren Vorstadt von Gunzenhausen.

Evangelische Stadtkirche St. Maria - Kirchenplatz 11

An der Stelle des römischen Numeruskastells und dem späteren Kloster entsteht unter Endres von Kemnaten von 1448-96 eine spätgotische Kirche, die im Laufe der Zeit mehrmals umgestaltet wird. Der Hochaltar mit Bild der Verklärung Christi von Johann David Fillisch und der Kreuzaltar mit Volpini-Kruzifix sind nicht die einzigen Sehenswürdigkeiten im Inneren der Kirche.

Blasturm - Rathausstrasse 13

Auch Ansbacher Torturm oder Neues Tor genannt, letzter erhaltener der einst vier Tortürme der Stadt. Der Unterbau und die Durchfahrt stammen vom Vorgängerturm aus dem 15. Jhd., der obere Teil des 33m hohen Turmes entstand 1603.

Spitalkirche - Spitalstrasse 8

Im Jahre 1352 stiftet der Ritter Burkhard von Seckendorff ein Spital mit Kirche um dadurch sein Seelenheil zu erlangen. Das Spital bot nach Willen des Stifters „armen und siechen Leuten“ eine Herberge.

Storchenturm - Sonnenstrasse 23

Der ca. 1450 erbaute Turm wird erstmals 1665 als Drey-Brüder-Turm erwähnt. Im 30jährigen Krieg wurde der wichtige Bestandteil der Stadtbefestigung schwer beschädigt und schließlich 1749 zu Wohnungszwecken umgebaut. Seit 1869 ist das historische Bauwerk im Familienbesitz.

Fachwerkstadel - Zum Schießwasen 16

Diesen Stadel mit Satteldach und Fachwerk lässt sich 1753 ein Korporal des markgräflichen Leibregiments errichten. Zwischenzeitlich als Gerberei genutzt, geht er 1986 an die Stadt Gunzenhausen. Heute sind hier die heimatkundliche Sammlung und die Erzgebirgsschau von Weipert, der Patenstadt Gunzenhausens, zu bewundern.

Färberturm - Weißenburgerstrasse

Der stattliche Rundturm aus dem 14. Jhd. wurde ursprünglich nach seiner Verwendung auch Pulverturm genannt, ebenso Diebsturm, da einst als Pulvermagazin und Gefängnis benutzt, sein jetziger Name stammt von einer Färberei, die am Fuße des Turmes betrieben wurde. Im Sommer bietet er Besuchern eine herrliche Aussicht auf das fränkische Seenland.

Hinweis: Ein ausführlicher Stadtführer (98 Seiten) ist im örtlichen Buchhandel erhältlich.

Teilen: