Ortsteil Untersteinbach

Die mittelalterliche Rodungssiedlung Untersteinbach ist der am weitesten im Westen gelegene Ortsteil Georgensgmünds und lässt sich erstmals 1407 nachweisen (`Nydernstaynbach`). Der Ort wird geprägt von schönen, hochgiebeligen Hopfenhäusern aus Sandstein. Der Hopfenhandel war lange Zeit die Haupteinnahmequelle der Untersteinbacher.

Die Einwohnerzahl hat sich in dem Dörflein über die Jahrhunderte kaum verändert. Heute leben etwa 130 Einwohner in dem Ortsteil, dem zur Unterscheidung vom gleichnamigen Ort zwischen Roth und Wernsbach das `ob Gmünd` beigefügt wurde. Ohne einen eigentlichen zentralen Platz zu haben, ist der Ortskern ohne weiteres bei der Gastwirtschaft `Zum Grünen Tal` und dem davorstehenden `Waaghäusle` auszumachen. Die aus Sandstein gebaute traditionsreiche Wirtschaft ist seit 1735 bezeugt und lädt nach wie vor zu fränkisch-deftiger Kost ein.

Das Waaghaus, das 1841 errichtet wurde, gilt heute als Wahrzeichen Untersteinbachs. Von seinem Türmchen ertönt seit 1873 dreimal täglich eine Glocke und erinnert an die Tageszeit.

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