Ortsteil Petersgmünd

Als Wahrzeichen von Petersgmünd ist die rosafarbene Kirche St. Peter schon von weitem sichtbar. Der Ort, 1362 erstmals urkundlich erwähnt, ist der kleinste der drei Gmünds und hat seinen selbständigen geschlossenen Charakter weitgehend erhalten.

Die alten Sandstein- und Fachwerkhäuser sind liebevoll hergerichtet, der Verkehr verläuft im wesentlichen an der Peripherie des Ortes, ohne die Dorfidylle zu stören und der Ortsweiher gilt als Geheimtipp für Sonnenanbeter, Wasserratten und Fischer.

Bei den Aushebearbeiten zu diesem Weiher sind Kostbarkeiten ans Tageslicht gekommen, die tausende Jahre im Sand verborgen waren: Bizarre Mammutzähne und Reste von elfenbeinernen Stoßzähnen zeugen davon, daß diese mächtigen Tiere einst in der Altsteinzeit durch den Talgrund zogen.

Seit einigen Jahren befindet sich das Altenwohn- und Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt mit 96 Plätzen am Ortsrand und gehört damit zu den wichtigsten Arbeitgebern dieses noch stark landwirtschaftlich geprägten Ortsteils.

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