Ortsteil Obermauk

Das spätere Obermauk entstand vom älteren Mauk aus als Rodung, denn 1350 nannte man die vier Anwesen dort `im Gereut`.

Die kleine Ortschaft, nach der Reformation auch Katholisch-Mauk genannt, war stets geprägt von der Landwirtschaft. Wie in Mauk waren die eher ärmeren Bauern auf Nebeneinkünfte durch Holzkohlegewinnung und das Brechen von Steinen aus den nahegelegenen Wernsbacher Steinbrüchen angewiesen.

Auch hier schaffte erst der Hopfenanbau im 19. Jahrhundert eine gewisse wirtschaftliche Besserstellung.

Die Einwohnerzahl Obermauks blieb die letzten 180 Jahre bis heute konstant bei knapp 60 Seelen. Wie Mauk und Wernsbach gehört die Siedlung seit 1972 zur Gemeinde Georgensgmünd.

Eine Besonderheit Obermauks ist die kleine katholische Kapelle `Ecce homo`.

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