Ortsteil Mauk

Mauk und Obermauk sind heute zwei Dörfer. Doch ursprünglich handelte es sich um eine einzige Siedlung beiderseits des Maukbachs.

Während die markgräflichen Untertanen nördlich des Maukbachs wie ihr Landesherr zum evangelischen Glauben wechselten, blieben die Mauker jenseits des Bächleins als Untertanen des Deutschen Ordens katholisch. Doch beide `Mauks` galten nach wie vor als eine Gemeinde. Erst im 19. Jahrhundert setzte sich die sprachliche Trennung von Mauk und Obermauk endgültig durch und fand schließlich auch organisatorisch ihre Entsprechung.

Der Name des Ortes leitet sich vom lateinischen `mucus` ab und man bezeichnete damit ein feuchtes und sumpfiges Gelände. Die Gegend um den Maukbach weist noch heute solche Feuchtwiesen auf, nach denen die Ortschaft ihren Namen erhielt. Erstmals urkundlich belegt ist Mauk für 1411.

Die Bewohner waren in erster Linie Bauern, die sich jedoch stets durch Nebentätigkeiten, wie der Köhlerei und den Abbau von Sandstein im nahegelegenen Wernsbacher Steinbruch ein Zubrot verdienten.

Von der Holzkohlegewinnung zeugen noch heute zahlreiche Hügel in den Wäldern um Mauk und Wernsbach.

Teilen: