Georgensgmünd und seine Ortsteile - Fränkisches Seenland

Georgensgmünd besteht aus insgesamt 13 Ortsteilen. Während das Zentrum von Georgensgmünd ehre handel- und gewerbeorientiert ist, haben die umliegen Orsteile ihren urspünglichen Charme und ländlichen Charakter bewahren können.

Ortsteil Friedrichsgmünd

Wer nicht weiß, dass die historische Mitte Georgensgmünds um die St. Georgskirche herum zu suchen ist, dem stellt sich eher Friedrichsgmünd als Zentrum des Ortes dar: Entlang der Bahnhofstrasse liegen die meisten öffentlichen Einrichtungen, wie Rathaus, Feuerwehr, Gemeindebücherei, Schule und Sportanlage.

Ortsteil Georgensgmünd

Georgensgmünd ist der eigentliche Kernort der heutigen Gemeinde. Das 1304 erstmals erwähnte "Gmündt" gruppierte sich um den Marktplatz und den romanischen Vorgängerbau der St. Georg-Kirche, von der die Ortschaft später auch den Namen erhielt.

Ortsteil Hämmerleinsmühle

An der Straße von Georgensgmünd nach Untersteinbach liegt die Hämmerleinsmühle. Das kleine Hammerwerk, nach dem die Mühle benannt wurde, entstand vermutlich um 1505.

Ortsteil Hauslach

Hauslach liegt nur wenige Gehminuten auf einer kleinen Anhöhe westlich von Georgensgmünd. Die erste urkundliche Nennung fällt in das Jahr 1316.

Ortsteil Mäbenberg

Mäbenberg ist ein malerisches Strassendorf, dessen Häuser, dem Verlauf der Strasse folgend, sich hufeisenförmig um einen weiten Wiesengrund sammeln. Erstmals urkundlich belegen lässt sich der Ort um 1300.

Ortsteil Mauk

Mauk und Obermauk sind heute zwei Dörfer. Doch ursprünglich handelte es sich um eine einzige Siedlung beiderseits des Maukbachs. Während die markgräflichen Untertanen nördlich des Maukbachs wie ihr Landesherr zum evangelischen Glauben wechselten, blieben die Mauker jenseits des Bächleins als Untertanen des Deutschen Ordens katholisch.

Ortsteil Oberheckenhofen

Oberheckenhofen ist ein kleines Dörflein nordwestlich von Georgensgmünd. Durch den Ort verläuft die waldumsäumte Straßenverbindung von Roth nach Gmünd. Als `Venetianerstraße` war sie Teil eines alten Handelsweges zwischen Nürnberg und Augsburg.

Ortsteil Obermauk

Das spätere Obermauk entstand vom älteren Mauk aus als Rodung, denn 1350 nannte man die vier Anwesen dort `im Gereut`. Die kleine Ortschaft, nach der Reformation auch Katholisch-Mauk genannt, war stets geprägt von der Landwirtschaft.

Ortsteil Petersgmünd

Als Wahrzeichen von Petersgmünd ist die rosafarbene Kirche St. Peter schon von weitem sichtbar. Der Ort, 1362 erstmals urkundlich erwähnt, ist der kleinste der drei Gmünds und hat seinen selbständigen geschlossenen Charakter weitgehend erhalten.

Ortsteil Rittersbach

Der älteste schriftliche Hinweis auf Rittersbach stammt aus dem Jahr 1312. Der verhältnismäßige Wohlstand der Rittersbacher Bauern hatte mit der besonders günstigen Verkehrslage des Ortes zu tun.

Ortsteil Untersteinbach

Die mittelalterliche Rodungssiedlung Untersteinbach ist der am weitesten im Westen gelegene Ortsteil Georgensgmünds und lässt sich erstmals 1407 nachweisen (`Nydernstaynbach`).

Ortsteil Weinmannshof

Der früheste Hinweis auf den Hof, der einem gewissen Weyemann gehörte, stammt aus dem Jahr 1436. Im 16-Punkte-Bericht, der 1608 in markgräflichem Auftrag verfasst wurde, heißt es:`Weinmanshoff ein Ainziger Hoff zwischen Ritterspach und Aurau gelegen`.

Ortsteil Wernsbach

Jahrhundertelang mussten die Wernsbacher Bauern mit Durchgangsverkehr leben. Das Dorf, 1345 erstmals urkundlich erwähnt, lag früher an der wichtigen Nord-Süd-Verbindung von Nürnberg nach Augsburg.

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