Der Kapellenrundweg - Eine Rundwanderung durch die barocke Gartenlandschaft der Landkommende Ellingen

Mariahilf Kapelle in Ellingen

Südrundweg (6 km)
+ Westrundweg (10 km, Rolli-tauglich)
+ Ostrundweg (11 km, Rolli-tauglich)
= Gesamtweg (27 km; 6 Stunden Gehzeit)

Wir gehen vom Rathaus Richtung Schloss und biegen kurz davor nach links in die Neue Gasse ein. Etwa in der Mitte der Straße steht die ehemalige Synagoge, im Inneren ist nichts erhalten. Am Ende der Neuen Gasse steigen wir links die Treppe hoch zum alten Friedhof. In der Mariahilfkapelle liegt die Mumie des Schlosserbauers Landkomtur Carl-Heinrich v. Hornstein (die Gruft ist im Rahmen von Führungen zugänglich). An der Pfarrkirche St. Georg vorbei erreichen wir die Hauptstraße, der wir nach rechts folgen. Hinter der kleinen Friedhofstüre (links an der Außenmauer) finden wir den Grabstein einer Henkerin. Am Ortsausgang steht rechts die Kapelle der Anna Maria Schneidin von 1782. Wir gehen nach links den Berg hinauf und folgen der Hangkante nach Süden. Beim Feldkreuz bietet sich ein wunderschöner Anblick auf die Barockstadt. Am Hochspannungsmasten unmittelbar vor der ehemaligen keltischen Siedlung gehen wir den Feldweg senkrecht hinunter zur Weißenburger Straße, die wir überqueren. Dort steht eine Geleitsäule aus dem Jahr 1648, ein Zeichen der Territorialhoheit des Deutschen Ordens. Im Gebüsch versteckt daneben das Schwedenkreuz. Auf der Brüstung der alten Brücke steht verträumt der Hl. Nepomuk. Wir gehen wieder auf Ellingen zu und biegen nach 200 Metern nach links ab, überqueren zwei Brücken am Treppenwehr (vielleicht sehen Sie dort einen Eisvogel) und biegen an der Umgehungsstraße nach links ab, um sie nach wenigen Metern zu unterqueren. Links steht dann die Reithalle mit Gaststätte. Wir gehen nach Westen weiter und sehen das Feldkreuz in der Flur „Himmelreich“ zur Rechten. Wir unterqueren die Bahnlinie und folgen ihr 300 Meter nach Norden, unterqueren sie wieder, wenden uns nach Norden und kommen zur Maxkirche. Dort stehen außen zwei Kapellen und eine Geleitsäule. Die Ostfassade ziert eine wunderbare
Kreuzigungsgruppe. Falls Sie abbrechen wollen, beschließen Sie den Südrundweg und gehen auf das Schloss zu. Ansonsten gehen Sie auf der alten Mühlstraße 300 Meter nach Norden bis zum Schafbrunnen. Wir biegen nach links in den Ziegelweg ein, die alte Römerstraße, und wandern an einem Feldkreuz vorbei bis Massenbach. Die ökumenische Kapelle entstand 1970. Wir gehen dort nach Norden und folgen dem Wegweiser nach Hörlbach. Im Talgrund kommen wir zur gotischen Hörlbacher Kirche St. Oswald. Von dort gehen wir bis zum Ortsrand und folgen dem Feldweg an der Ortskante bis zur Straße Richtung Ellingen. Nach ca. 500 Metern biegen wir nach Norden ein und erreichen die Walkershöfe mit einer Kapelle und zwei Feldkreuzen. Dort biegen wir nach rechts Richtung Osten ab, erreichen durch den Wald und unter der Bahnlinie hindurch die Mühlstraße. Ein Abstecher von 100 Metern nach Norden führt uns zur Erfrischungsrast
an die Lauterbrunn-Quelle. Dann gehen wir wieder nach Süden zurück entlang des Golfplatzes. Das Kolpingkreuz steht an der Stelle, an der vermutlich der Ellinger Galgen stand. Wenn Sie verkürzt zum Ostrundweg wechseln wollen,
gehen Sie nun über die Kapelle der ehemaligen Lindenmühle zur Rezat und folgen dem Weg nach Norden und gehen die Bundesstraße entlang bis zum Waldrand. Dort steht an der Straße ein Limesgedenkstein. Sie überqueren dort die B 2 und gehen, falls Sie nicht an der Sommerrodelbahn 300 Meter nördlich (entlang des Wildgeheges) rasten wollen, weiter nach Osten Richtung Ottmarsfeld. Ansonsten führt uns der Weg von der Lindenmühlenkapelle nach Süden zurück zur Mühlstraße und von dort an der Sportheimgaststätte vorbei wieder zum Schafbrunnen. Wir gehen nach Osten über die Heiligenbrücke und können den Westrundweg entweder durch den Schlossgarten oder durch das Pleinfelder Tor beenden. Der Ostrundweg aber führt nach links auf die alte Straße Richtung Pleinfeld. Vor dem St.-Elisabeth-Spital mit seiner herrlichen Barockkirche steht eine weitere Feldkapelle. Wir gehen weiter nach Norden auf dem Fußweg oberhalb der Straße immer geradaus nach Norden und folgen ihm um den Berg herum. Die Ottmarsfelder Feldkapelle steht kurz vor der Einmündung der Teerstraße. Im Ort biegen wir unterhalb der Kirche St. Ottmar nach rechts Richtung Oberndorf ab. Interessierte können noch die Hauskapelle der Familie Zeiner besuchen, während ganz Eifrige eine Wanderung zur Wallfahrtskapelle nach Fiegenstall machen und dort neben der Pfarrkirche St. Nikolaus im Gasthaus zur Sonne rasten, bevor sie in Oberndorf wieder zu uns stoßen. Nach der Oberndorfer Kapelle biegen wir am südlichen Ortsende nach rechts in den Feldweg ein, vorbei an Feld und Hopfengarten zum Waldrand. Wir folgen dem Weg ein kurzes Stück durch den Wald und kommen vorbei an einem Feldkeuz am Waldrand zum Kammhof. Zwischen Kammhof und Karlshof biegen wir nach links ab und stoßen beim Wasserbehälter auf das gemalte Feldkreuz an der Karlshofer Straße. Wir gehen von dort 200 Meter auf Ellingen zu die Straße hinunter und biegen dann nach rechts zum Windhof ein. Nach einer Rast an der Windhofkapelle folgen wir dem geteerten Weg hinunter ins Tal. 50 Meter vor der Pleinfelder Straße biegen wir nach links in die von-Hornstein-Str. ein und verharren dort an der Feldkapelle neben der alten Turnhalle. Nach weiteren 50 Metern führt uns nach rechts ein Fußweg durch das Pleinfelder Tor zurück zum Rathaus. Die evang. Christuskirche in der Stadtgartensiedlung lädt dank ihrer Schlichtheit zu besinnlicher Einkehr ein.

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