Herzlich willkommen in der Gemeinde Auhausen an der deutschen Ferienstraße - Fränkisches Seenland

Die Gemeinde Auhausen, eine an der Deutschen Ferienstraße Alpen - Nordsee gelegene Region, wo die Grenzen zwischen Schwaben und Franken verschwimmen, ist eine lebenswerte und ruhige Gegend mit historischem Hintergrund.

Von keiner Schnellstraße oder Autobahn durchschnitten, lädt die Landschaft geradezu ein, die vielen lauschigen Winkel zwischen Hahnenkamm und dem ausgedehnten Oettinger Forst zu Fuß oder per Fahrrad zu erkunden.
Die baumreichste Gemeinde Schwabens hat neben zahlreich beschilderten Wanderwegen auch das Flüßchen Wörnitz als Treffpunkt für Angler und Badegäste aus Nah und Fern zu bieten.

Die Gemeinde Auhausen ist erstmals am 12. Juni 959 in einer Urkunde von Otto I. erwähnt, wobei die eigentlichen Gründerväter Auhausens (Familie Hartmann) bereits ca. 1140 die angestammte Heimat verlassen haben, um als spätere Herren von Lobdeburg (Thüringen) der Stadt Jena 1230 die Stadtrechte zu verleihen. Indessen haben sie ihre Vermögen zur Gründung des Klosters Auhausen gegeben.
Die seit jeher ländlich strukturierte und von mittelständischem Gewerbe geprägte Gemeinde besteht seit der Gebietsreform von 1978 zusätzlich aus den Ortsteilen Dornstadt, Lochenbach, Heuhof, Pfeifhof, Wachfeld und Zirndorf.

Quelle: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.auhausen.de & Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.hahnenkamm.de

Geschichte von Auhausen, Dornstadt & Lochenbach

Auhausen
Anfang des 12. Jahrhunderts wurde das Benediktinerkloster Auhausen gegründet. Im Bauernkrieg 1526 plünderten Bauern die Kirche, zerstörten Kunstwerke, raubten das Kloster aus und vernichteten die wertvolle Bibliothek. 1534 fiel das Kloster und seine Besitzungen an die Markgrafen von Ansbach. Seither ist der Ort evangelisch. Nach der gewaltsamen Rekatholisierung der Reichsstadt Donauwörth gründeten die protestantischen Fürsten 1608 hier die Union.
      
Ortsteil Dornstadt   

Dornstadt liegt nordwestlich von Oettingen am Forst. Der Ort wird 1271 erstmals genannt. Mit den Rechten im Forst gelangte auch der Ort in den Besitz der Oettinger Grafen, die in Hirschbrunn ein Wasserschloss erbauten. Im ausgehenden Mittelalter genügte es aber nicht mehr den höfischen Ansprüchen. Es wurde daraufhin um 1600 abgerissen und das jetzige Jagdschloss erbaut.  
      
Ortsteil Lochenbach   
Lochenbach ist bereits im 11. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Geschichtlich ist der Ort eng mit Dornstadt verbunden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg siedelten sich hier protestantische Glaubensflüchtlinge aus Österreich an. Der kleine Ort ist noch weitgehend landwirtschaftlich orientiert.

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