Sehenswürdigkeiten in Allersberg

In Allersberg begrüßt voller stolz der Torturm die Gäste. Und schon beim ersten Blick durch den Torbogen verzaubert der barocke Marktplatz mit seinen historischen Bauten. Besonders sehenswert ist die barocke Kirche „Maria Himmelfahrt“ mit dem größten Deckengemälde der Diözese Eichstätt und die Alte Wehrkirche „Allerheiligen“ mit ihren Kunstschätzen. Bei einem historischen Rundgang, den Sie beim Verkehrsamt ab 8 Personen buchen können wird Ihnen die bedeutende Geschichte dieser im Jahre 1254 urkundlich erstmals benannten Marktgemeinde näher gebracht.

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Quelle der Bilder: Tourist-Information Allersberg.

Torturm

erbaut ab 1323, letzter Rest der mittelalterlichen Befestigung, "Unteres Tor" genannt, erstes Schulhaus, früheres Arrestlokal und Obdachlosenasyl, 1995-97 grundlegend saniert, wird heute von der Marktgemeinde und vom Kultur- und Verschönerungsverein für Kleinkunstveranstaltungen genutzt. Sitz des "Allersberger Torturmkabaretts".

Altes Spital

1336-1338 errichtet, ab 1339 Wolfsteiner Altenheimstiftung zur Unterbringung armer und kranker Leute, nach dem Neubau des Altenheimes an der Kellerstraße in den Jahren 1975-1977 grundlegend saniert sowie als Kolpinghaus und katholisches Pfarrzentrum umgebaut mit gleichzeitiger Erweiterung um einen Saal mit Kegelbahnen.

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

erbaut 1708-1710 von Johann Baptist Camesino anstelle der baufällig gewordenen Spitalkirche "Zum Heiligen Geist", Weihe am 27.Juli 1710, am Magdalenentag, zu Ehren "Maria Himmelfahrt". Die Ausstattung wurde in erster Linie von den Familien Gilardi und Heckel gestiftet. Im Inneren größtes Deckenfresko der Diözese Eichstätt (Monumentalfresko "Maria Himmelfahrt", angefertigt von Alois Wünsche aus Eichstätt). Enthält acht kunstvolle Grabmäler Allersberger Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts.

Rathaus

früheres Pflegehaus, ab 1505 Amts- und Wohnsitz der Pfleger des Fürstentums Pfalz-Neuburg, 1542-1578 Amts- und Wohnsitz Nürnberger Amtsleute. 1804-1837 im Besitz der Fabrikantenfamilie Heckel, 1837 Schulhaus, ab 1946 Rathaus und Schule, seit 1950 Rathaus.

Heckelhaus

1721 errichtet, gestaltet von dem fürstbischöflichen Baumeister Gabriel de Gabrieli aus Eichstätt; auf dem Türmchen das Wahrzeichen der Allersberger Drahtzieher, die "Madonna mit dem Kind im Strahlenkranz", 1733 von Johann Georg Heckel aufgestellt.

Gilardihaus

erbaut 1723-1728 von Fabrikant Jacob Gilardi nach Plänen von Gabriel de Gabrieli, einst Sitz der ältesten leonischen Drahtwarenfabrik Deutschlands (gegründet 1689), 1950 renoviert, im Inneren beachtenswerte Stuckarbeiten; geschweiftes Portal mit Wappen der Familie Gilardi (1756 Reichsadel), Uhrtürmchen auf dem Dach. Seit 2006 im Besitz der Marktgemeinde Allersberg.

Alte Schule

1883 errichtet und noch vor dem Ersten Weltkrieg erweitert, frühere Mädchenschule. Die Knabenschule war im kurfürstlichen Pflegehaus, dem heutigen Rathaus, untergebracht. 1950 wurde ein Zentralschulhaus (heutige Grundschule) fertiggestellt. Die alte Schule in der Kirchstraße 1 wird als Kreismusikzentrum, Tourist-Info und für die Kinder- und Jugendarbeit genutzt.

Allerheiligenkirche

frühere katholische Pfarrkirche, ältestes Gotteshaus und ältestes Bauwerk Allersbergs, unterer Teil des Turms aus dem 12. und 13. Jahrhundert, ehemalige Wehrkirche, Teile der alten Wehrmauer und des Wassergrabens sind heute noch erkennbar. Bis ins 16. Jahrhundert befand sich der Friedhof innerhalb der Wehranlage. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1946-1956 vollständig renoviert. Im Inneren spätgotische Madonna (um 1460) und spätgotische Pieta (um 1400-1420).

Marktbrunnen

Anfang der achtziger Jahre errichtet zur Erinnerung an die Zeit, als Allersberg noch nicht an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen war. Oktogon mit Allersberger Wappen verziert. Der Brunnen ist alljährlich Mittelpunkt des beliebten Brunnenfestes am Fronleichnamstag.

Mesnerhaus

Das Gebäude ist der optisch reizvolle Anschluss des Kirchhofs an den Hinteren Markt. Es wurde 1746 als Mesnerhaus erbaut, blieb immer in kirchlichem Eigentum und dient noch heute als Mesnerhaus. Das Haus ist ein Dokument für die barocke Blütezeit und Strukturierung Allersbergs. 1989 wurde es saniert; dabei wurde der Anbau völlig erneuert.

Historischer Rundgang durch Allersberg

Ein "Historischer Rundgang" durch Allersberg mit Besichtigung der barocken Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" (1708-1710), der "Allerheiligenkirche (Turm aus dem 12 Jh.) und des Gilardihauses (1723-1728) dauert etwa 1 1/2 Stunden.

Die Führung kann vom 1. Mai bis 30. September beim Verkehrsamt gebucht werden. Mindest-/max. Teilnehmerzahl: 10 - 30 Personen Preis incl. Mwst. pro Person bis max. 30 Personen: 35,- Euro pro Gruppe Treffpunkt: Verkehrsamt, Kirchstraße 1

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