Drahtzieherweg (11 km)

Wir wenden uns zunächst nach Süden, vorbei an der Alten Kirche Allerheiligen (romanischen Ursprungs) und  über den Polsdorfer Weg; nach der Bebauung und unter der Umgehungsstraße hindurch geht es ein Teilstückchen durch den Wald, dann etwa in Richtung Eulenhof.

Wenn wir auf die Teerstraße treffen, nach rechts wenden, Autobahn unterqueren und anschließend auch die Staatsstraße. Vorbei am Appelhofweiher sehen wir rechts über der Staatsstraße Schloss Appelhof, das ehem. Freßgütlein von der Familie Gilardi (nur von außen zu besichtigen).

Im weiteren Verlauf benützen wir bis kurz vor Allersberg (vom Westen her, Autobahn und Staatsstraße unterqueren) den Geh- und Radweg und wechseln dann auf die Nordseite der Staatsstraße wieder in Richtung Autobahn nach Westen, beim nächsten Weg nach Norden in Richtung Altenfelden abbiegen.

Auf der Anhöhe geht es nach Osten, vorbei an der höchsten Erhebung, dem Galgenbühl. Vor Beginn der Teerstrecke schlagen wir die Richtung nach Norden ein, am Ende entlang eines Obstgartens. Der Weg führt uns weiter nördlich von Allersberg, wo sich im weiteren Verlauf immer wieder schöne Ausblicke auf Allersberg bieten. Nach Überquerung der Staatsstraße geht es wieder durch die Flur und Wälder, vorbei an den Frauenweihern und durch das Tal der Kleinen Roth, wie auch Jacob Gilardi vielfach auf seinem Ausritt, zu dem Kirchlein St. Wolfgang, auf einer Anhöhe nordöstlich von Allersberg, das wir nach dem Minigolfplatz und entlang der Waldsüdgrenze erreichen.

Das wunderschöne renovierte Kirchlein wurde in seiner jetzigen Form von Jacob Gilardi und seiner Ehefrau Sybilla errichtet. Über den Kreuzweg nach Süden und dann ortseinwärts führt der Weg zur Ev. Christuskirche (Geläute gestiftet vom späteren Inhaber der Gilardischen  Fabrik, Otto Geiershoefer) und auf den Marktplatz (Heckelhaus an der Ostseite, Gilardihaus an der Südseite; Gräber der Gilardis mit Epitaphien in der Kath. Pfarrkirche “Maria Himmelfahrt”); von da durch den Torturm zum Parkplatz zurück.

Teil 2 dieses Drahtzieherweges erstreckt sich im Osten von Allersberg; von St. Wolfgang, führt der Weg dort nach Osten zur sogenannten Elefantenschlucht und dem Waldgebiet Steinbruch, wo früher in der Blütezeit des Allersberger Drahtzuges Steine für die Wohnhausbauten gewonnen wurden. Es geht weiter nach Reckenricht, an dessen Ortsende in den Wald und gleich wieder nach rechts; wir streben nahezu geradeaus über die Umgehungsstraße (Fußgängerbrücke) Allersberg zu und kommen vorbei am Alten- und Pflegeheim, über den Festplatz mit dem ehemaligen Bahnhofsgebäude ebenfalls  wieder in den Ortskern Allersbergs zur Ev. Christuskirche (Fortsetzung siehe bei Teil 1).

Besonderheiten: Schloss Appelhof, Kirche St. Wolfgang, ehemalige Steinbrüche; Kirchen und barocke Feudalhäuser zeugen vom Wohlstand der früheren Drahtbarone.

Länge und Gehzeit: Teil 1 / 11 Kilometer / 2 1/2 - 3 Stunden; Teil 2 / weitere 5,6 Kilometer / 1 - 1 1/2 Stunden

Ausgangspunkt: Parkplatz Hilpoltsteiner Straße, Tourist-Info

Einkehrmöglichkeiten in Allersberg, mit kleinen Umwegen auch in Polsdorf und Altenfelden

Karten: Landkreiswanderkarten "Schwabachtal/Reichswald" und "Rothsee/Brombachsee"

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